„So kann es nicht weitergehen!“
SPD-Fraktion beantragt die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Abfallentsorgung im LK Harburg – Sammlung Altpapier und Verpackungsmüll“ auf die nächste Sitzung des Ausschusses für Kreislaufwirtschaft und Atommüllendlagersuche am Mittwoch, 18. Februar 2026 im Kreishaus.
Landkreis. 03.02.2026. „In den vergangenen Wochen gab es aus vielen Bereichen des Landkreises, auch direkt vor Ort in den Gemeinden, etliche Beschwerden wegen stehen gebliebener blauer Tonnen, liegen gebliebener gelber Säcke und fehlender Informationen“ beklagt Christa Beyer, Sprecherin der Fraktion im Ausschuss. „Mit der Umstellung der Verpackungsmüllsammlung zum Jahreswechsel auf die gelbe Tonne ist es nicht einfacher geworden.“
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Beauftragt mit der kreisweiten Sammlung ist in beiden Fällen die Firma Knettenbrech + Gurdulic. Bei der Abholung der blauen Tonnen liegt die Verantwortung für die Durchführung beim Landkreis. Die Altpapiersammlung ist für die Bürger kostenfrei und sie ist Bestandteil der Gebührenkalkulation. Auch außerhalb der aktuell winterlichen Straßenverhältnisse hat es im vergangenen Jahr landkreisweit etliche Termine gegeben, an denen die Blauen Tonnen und gelben Säcke nicht abgeholt worden sind. Auch bei der anschließend erfolgten „Nachsammlung“ wurden sie nicht allen Bereichen der Orte entleert, sondern blieben stehen.
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"Das alles führt in der Bevölkerung zunehmend zu einem Groll gegen den Entsorger, wie es ja in der Presse auch zu lesen war. Zumal die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern beim Unternehmen sehr eingeschränkt, wenn überhaupt möglich ist. Auch die Online-Formulare für die Bestellung oder Änderung der Anzahl Gelber Tonnen scheinen nicht zu funktionieren. Auch bei uns kommen die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger vermehrt an", heißt es in der Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion.
Darum beantragt die SPD-Fraktion einen Sachstandsbericht, der insbesondere auch die Frage klären soll, ob die ersichtliche Unzuverlässigkeit des gegenwärtig beauftragten Entsorgers die Möglichkeit bietet, ein Sonderkündigungsrecht wegen erwiesener mangelhafter Vertragserfüllung auszusprechen.
Darum beantragt die SPD-Fraktion einen Sachstandsbericht, der insbesondere auch die Frage klären soll, ob die ersichtliche Unzuverlässigkeit des gegenwärtig beauftragten Entsorgers die Möglichkeit bietet, ein Sonderkündigungsrecht wegen erwiesener mangelhafter Vertragserfüllung auszusprechen.
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