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Museum sucht Kinderzimmerfotos

Ausstellung "Spielewelten" wird überarbeitet - Kinderzimmerfotos bis 19. April senden
 
Landkreis. 06.04.2026. Bereit für eine neue Runde alte Klassiker? Ein Jahrzehnt nach ihrer Eröffnung überarbeitet das Museum Kiekeberg seine wohl beliebteste Ausstellung: die „Spielwelten“. Im Sommer beginnen die Arbeiten. Auf rund 650 Quadratmetern entstehen neue Themenbereiche aus den 1950er-Jahren bis heute, Kinderzimmer und Mitmachstationen. Für zwei Kinderzimmer aus der Zeit bis 1995 sucht das Museumteam noch bis 19. April Fotos aus dem Landkreis Harburg oder der direkten Umgebung als Vorlagen: Wer sein Kinderzimmer im Museum besuchen will, sendet der Volontärin Lena Herrmann Bilder mit kurzer Beschreibung an .

Am Samstag, dem 14. November, findet die Wiederöffnung der „Spielwelten. Für Kinder von 0–99begleitet vom Aktionstag „Spielzeit“ statt. Die Überarbeitung der Ausstellung unterstützen der Förderverein des Freilichtmuseums, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Stiftung Hof Schlüter. Aktuelle Informationen sind abrufbar unter kiekeberg-museum.de.
 
 
1968: Spielen im Kinderzimmer mit Lego in Winsen. Wer über ähnliche Fotos in seinem Fotoalbum verfügt, kann sie jetzt dem Freilichtmuseum Kiekeberg für die neue Ausstellung zur Verfügung stellen. Foto: FLMK 
 
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Museumsdirektor Stefan Zimmermann erklärt: „Die Ausstellung beeindruckt seit Beginn. Für uns zählt, dass das Thema Spielen weiterhin große gesellschaftliche Bedeutung hat und sich im steten Wandel befindet. Deshalb wollen wir die Spielwelten inhaltlich weiter entwickeln, um neue Themen ergänzen und für die kommenden Jahre erneuern.“ Er beruhigt gleichzeitig: „Bewährte ‚Klassiker‘ wie die Gaming-Ecke, die Rutsche und das Karussell bleiben erhalten.“


2025 befragte das Museum Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „Spielwelten“ zu ihren Wünschen und Ideen – die Ergebnisse fließen nun in die Planung ein. Die neue Gestaltung erweitert den Blick auf Spielzeug deutlich: Was gilt überhaupt als Spielzeug? Wie verändern Technik und Gesellschaft das Spielen? Kuratorin Lea Finzel erläutert: „Spielen spiegelt immer auch die Gesellschaft wider. Uns ist wichtig, dass Besuchende nicht nur zurückblicken, sondern ihre eigenen Erfahrungen einbringen und aktuelle Fragen an das Spielen stellen.“ Ein eigener Bereich „Spielkritik“ greift Themen wie Geschlechterrollen oder Spielsucht auf und lädt zur eigenen Stellungnahme ein.


 
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Während der Umbauzeit gewährt das Museum Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Bei Führungen erklären die Verantwortlichen, wie eine solche Ausstellung neu entsteht und welche Entscheidungen sie dabei treffen: Welche Objekte bleiben – welche weichen? Wie entstehen neue Themen? Während des Ferienprogramms ‚Sommerspaß‘ im Juli und August bietet das Museum offene Führungen für Kinder an. Weitere Führungen für alle sind an den Sonntagen, 6. September und 25. Oktober, ab sofort buchbar unter kiekeberg-museum.de/museumsakademie. Das Museum bittet um Verständnis für teilweise Absperrungen in der Ausstellung sowie ihre vollständige Schließung voraussichtlich im September und Oktober 2026.

Kinderzimmerfotos bis 19. April an , Ausstellung neu ab Samstag, 14. November, Eintritt frei für Personen unter 18 Jahren, 12 Euro für Erwachsene, kiekeberg-museum.de
 
Die ersten Lebensmonate verbringen junge Dachse fast ausschließlich im Bau. Mindestens drei Monate werden sie gesäugt und wagen sich in dieser Zeit noch nicht allein ins Freie. Erst danach beginnt langsam die spannende Phase der ersten Ausflüge. Bis sie vollständig ausgewachsen sind, vergehen etwa neun Monate – bis zur Geschlechtsreife dauert es noch deutlich länger. Im Wildpark gibt es regelmäßig Nachwuchs: Zuletzt im November vergangenen Jahres, jährlich kommen hier ein bis drei Jungtiere zur Welt.

Mit den beiden Dachsbabys zeigt sich der Frühling im Wildpark von seiner besonders niedlichen Seite. Wer derzeit aufmerksam durch das Gelände streift, kann mit etwas Glück einen Blick auf das junge Leben im Bau erhaschen – und miterleben, wie zwei kleine Waldbewohner Schritt für Schritt die große Welt entdecken.