Autohaus Hanstedt
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Das Paar aus Brackel hat entlang des Feldweges zwischen Brackel und Marxen auf knapp drei Quadratmetern einen Minischrebergarten geschaffen und hegt und pflegt den kleinen Bereich wöchentlich.  
 

Ein Kleinod mitten in der Idylle

Brackel. 28.05.2024. Felder, Wald und Wiesen wohin das Auge reicht. Die Landschaft rings um Brackel lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Ausflügen auf dem Fahrrad ein. An einem Ort mitten in der Feldmark verharren die Ausflügler aber und kommen ins Grübeln: Was ist das für ein pittoresker Minigarten hier am Wegesrand? Zwischen Wiesenkräutern und Brennnesseln blühten im Frühjahr zunächst Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. Jetzt erblühen in dem gepflegten Kleinod herrliche Sommerblüher und sorgen auf dem Feldweg zwischen Brackel und Marxen für Verwunderung und erstaunte Gesichter bei Spaziergängern und Radlern.
 
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Brackel Minigarten
Verantwortlich für dieses Kleinod ist ein Paar aus Brackel. Die beiden fanden es schade, dass die bunten Steine (kleines Foto), die während der Corona-Pandemie insbesondere von Kindern genau dort niedergelegt wurden, mehr und mehr im hohen Gras verschwanden. Vielerorts waren die bemalten Steine, die sich wie eine Schlange aneinander reihten und in der Corona-Zeit immer mehr wurden, zu einem Symbol der Gemeinschaft, für Hoffnung und Gemeinsamkeit geworden. "Wir wollten, dass die Steine und ihre Symbolik dahinter nicht in Vergessenheit geraten", so das Brackeler Paar, das zunächst begann, das Gras rund um die Steine kurz zu halten. Nach und nach ist an der Weggabelung dann ein Zwergengarten entstanden. Die handbemalten Steine mit kleinen Grußbotschaften bleiben zwischen den Beetpflanzen auch weiterhin gut sichtbar.
 
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Rund eine Stunde in der Woche verweilen sie hier an diesem schönen Ort, um ihre blühende Initiative zu pflegen. "Manchmal haben wir auch eine Flasche Wein dabei und genießen auf der kleinen Bank direkt neben unserem Minigarten den Sonnenuntergang", schwärmen die beiden. Zwar habe es auch schon Fälle von Vandalismus gegeben, davon lassen sich die beiden Brackeler aber nicht entmutigen. Sie haben keinen eigenen Garten, erzählt das naturliebende Paar. An der Hege und Pflege dieser kleinen Fläche haben sie aber ihre Freude und halten deshalb daran fest.