Autohaus in Hanstedt
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Informativ und bestens besucht

Neujahrsempfang des Seniorenbeirates

Hanstedt. 09.02.2026. Mit rund 110 Gästen war der Alte Geidenhof beim Neujahrsempfang des Seniorenbeirates Hanstedt nahezu voll besetzt – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an der Arbeit des Gremiums.

Die Vorsitzende Gerlinde Wippich begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Kirche und Seniorenarbeit. Darunter Gemeindebürgermeister Gunnar Hofmeister, Roger Grewe, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates, sowie Hermann Buter, der den Seniorenbeirat Hanstedt im Jahr 2012 gegründet hat. In ihrer Ansprache dankte Wippich allen Unterstützern und betonte die Bedeutung des persönlichen Austauschs, der den Nachmittag prägen sollte.

Bürgermeister Gunnar Hofmeister nutzte sein kurzes Grußwort, um auf die anstehende Kommunalwahl im September hinzuweisen. Er rief die Anwesenden eindringlich dazu auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen: „Wählen Sie jemanden, dem Sie die Verantwortung zutrauen“, so Hofmeister. Seine Worte fanden spürbar Zustimmung im Publikum.
 
 
Aufmerksam verfolgten die Gäste des Jahresempfang dem Vortrag von Notarin Julia-Maria Rieckmann.
 
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Einen nachdenklichen und zugleich ermutigenden Impuls setzte Pastorin Martina Kämper, die derzeit die Vakanzvertretung in der St.-Jakobi-Kirchengemeinde innehat. Sie sprach über Altersbilder und Altersdiskriminierung und forderte dazu auf, Vorurteile abzubauen und miteinander im Gespräch zu bleiben – ein Appell, der gut zum Geist der Veranstaltung passte.
 
 
Unter die Gäste des Empfangs hatte sich auch Sebastian Schaper (links) gemischt. Der Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters nutzte die Gelegenheit, mit den Menschen persönlich ins Gespräch zu kommen.
 
Im Anschluss widmete sich Notarin Julia-Maria Rieckmann einem Thema, das viele Gäste unmittelbar betrifft: Erben und Vererben sowie die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Mit ihrer humorvollen Art und anschaulichen Beispielen gelang es ihr, das eher nüchterne Thema lebendig und verständlich darzustellen. Der aufmerksame Applaus zeigte, dass es ihr gelungen war, wichtige rechtliche Fragen praxisnah und kurzweilig zu vermitteln.
 
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Dass der Seniorenbeirat im vergangenen Jahr vieles auf den Weg gebracht hat, zeigte sich auch in den weiteren inhaltlichen Beiträgen. Werner Boruszewski stellte den neuen Notfall-Ausweis vor und schilderte anhand eines persönlichen Erlebnisses eindrucksvoll, wie hilfreich dieses kleine Dokument Scheckkartenformat im Ernstfall sein kann.

Nach einer ausgiebigen Kaffee- und Klönpause – die von vielen Gästen intensiv genutzt wurde – präsentierte Walter Berthold eine weitere Errungenschaft: die neue Internetpräsenz des Seniorenbeirates (www.seniorenbeirat-hanstedt.de). Auf einer großen Leinwand stellte er die Seite vor und legte besonderes Augenmerk auf den Bereich „Freizeit & Teilhabe“. Zugleich lud er die Gäste ein, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen, um das Angebot weiter wachsen zu lassen.
 
 
Walter Berthold (links) stellte die neue Internetpräsenz des Beirates vor und forderte die Gäste auf, mit Anregungen und Tipps für immer mehr Inhalte zu sorgen.
 
Ergänzend informierte der Seniorenbeirat über ein neues, niedrigschwelliges Angebot des Beirates: monatliche Sprechstunden für Seniorinnen und Senioren. Immer am zweiten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr stehen Mitglieder des Seniorenbeirates in der KulturBäckerei in Hanstedt für persönliche Gespräche bereit. „Nutzen Sie diese Möglichkeit und kommen Sie vorbei – egal, ob Sie Hilfe brauchen oder sich einbringen möchten“, ermunterte Gerlinde Wippich die Gäste. (Anm. der Redaktion: Die nächste Sprechstunde findet am 12. Februar statt.)

Der Neujahrsempfang zeigte eindrucksvoll, wie lebendig, engagiert und nah an den Menschen der Seniorenbeirat Hanstedt arbeitet – und endete so, wie er begonnen hatte: mit vielen Gesprächen, Begegnungen und einem spürbar positiven Gemeinschaftsgefühl.