Brackel feiert sich selbst
Faslam 2026 - Orden geht an Steffen Homann
Doch wer am Sonntagabend beim Faslamsschmaus in der Festhalle dabei war, weiß: Das eigentliche Herzstück dieses Wochenendes schlug zum Abschluss.
Brackel. 18.02.2026. Es war ein Fest – und was für eins. Drei Tage lang stand Brackel Kopf, bunt verkleidet und bestens gelaunt. Von der üppig geschmückten Festhalle über volle Skattische und klappernde Kniffelbecher am Freitag bis hin zu rund 500 feierfreudigen Gästen beim Lumpenball am Sonnabend zeigte sich einmal mehr: Wenn Faslam ist, zieht das ganze Dorf mit. Auch das Schnorren am Sonntagvormittag verlief traditionell fröhlich und bestens versorgt.
Doch wer am Sonntagabend beim Faslamsschmaus in der Festhalle dabei war, weiß: Das eigentliche Herzstück dieses Wochenendes schlug zum Abschluss.
Selbst eisige Minusgrade konnten den Schnorrern am Sonntag nicht die Laune vermiesen. Foto: Marcel Garbers
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Als das Comedy-Duo Ziron & Papke die Bühne betrat, war die Stimmung ohnehin schon gelöst – doch was dann folgte, brachte selbst die letzten Reserven zum Wackeln. Mit treffsicherem Wortwitz, trockenem norddeutschen Humor und so mancher charmanten Spitze in Richtung Dorfleben hatten sie den Saal schnell auf ihrer Seite.
Ob Eigenheiten beim Schnorren, subtile Beobachtungen vom Lumpenball oder das liebevolle Auf-die-Schippe-Nehmen altbekannter Brackeler Charakterzüge – das Duo traf den Nerv des Publikums. Die Lacher kamen im Minutentakt. Man merkte: Hier standen Profis auf der Bühne, die genau wussten, wie man eine vollbesetzte Festhalle nicht nur unterhält, sondern regelrecht mitreißt.
Ob Eigenheiten beim Schnorren, subtile Beobachtungen vom Lumpenball oder das liebevolle Auf-die-Schippe-Nehmen altbekannter Brackeler Charakterzüge – das Duo traf den Nerv des Publikums. Die Lacher kamen im Minutentakt. Man merkte: Hier standen Profis auf der Bühne, die genau wussten, wie man eine vollbesetzte Festhalle nicht nur unterhält, sondern regelrecht mitreißt.
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Der emotionalste Moment des Abends folgte jedoch wenig später. Die Laudatio auf den neuen Ordensträger hielt in diesem Jahr Hendrik Meyer, selbst Ordensträger des Jahres 2024. Mit viel persönlichem Bezug und einer guten Portion Humor würdigte er die langjährige Arbeit von Steffen Homann (kleines Foto), der den Faslamsclub viele Jahre lang als Vorsitzender angeführt hat. Langanhaltender Beifall zeigte, wie sehr Homanns Einsatz im Dorf geschätzt wird. Steffen Homann selbst nahm die Ehrung sichtlich bewegt entgegen. Wer ihn kennt, weiß: Große Worte sind nicht seine Sache.
So endete das Faslamswochenende nicht nur mit rustikalem Essen und viel Gelächter, sondern auch mit einem Zeichen der Anerkennung und Gemeinschaft. Die Faslamseltern Pauline und Luisa Schlumbom können auf bewegte Tage zurückblicken – und Brackel auf ein Wochenende, das einmal mehr bewiesen hat, was möglich ist, wenn ein ganzes Dorf zusammen feiert. Kurz gesagt: Es war ein Fest. Und am Sonntagabend sogar ein ganz besonderes.
So endete das Faslamswochenende nicht nur mit rustikalem Essen und viel Gelächter, sondern auch mit einem Zeichen der Anerkennung und Gemeinschaft. Die Faslamseltern Pauline und Luisa Schlumbom können auf bewegte Tage zurückblicken – und Brackel auf ein Wochenende, das einmal mehr bewiesen hat, was möglich ist, wenn ein ganzes Dorf zusammen feiert. Kurz gesagt: Es war ein Fest. Und am Sonntagabend sogar ein ganz besonderes.
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