Autohaus in Hanstedt
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Anwohner hoffen auf Stadlers Hilfe

Ladepark in Brackel belastet Familie - Svenja Stadler (SPD) zeigt Verständnis für Situation

Hanstedt. 17.07.2026. Die parlamentarische Sommerpause nutzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler traditionell, um mit den Menschen in ihrem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen – und auch, um ein wenig Urlaub zu machen, wie sie jetzt schmunzelnd vor rund 30 Interessierten im Alten Geidenhof berichtete.

Im Mittelpunkt des Abends standen zunächst die aktuellen politischen Entwicklungen in Berlin. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen zu den derzeit viel diskutierten Reformpaketen der Bundesregierung zu stellen. Daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über politische Entscheidungsprozesse und deren öffentliche Wahrnehmung.
 
 
Der erst kürzlich in Betrieb genommene Ladepark in Brackel war jetzt auch Gesprächsthema beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler (SPD).
 
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Stadler erläuterte dabei ausführlich den oftmals langwierigen Weg eines Gesetzes von den ersten Überlegungen bis zur endgültigen Verabschiedung. Viele Verunsicherungen in der Bevölkerung könne sie nachvollziehen, sagte die Bundestagsabgeordnete. Häufig entstünden diese jedoch dadurch, dass Informationen sehr früh veröffentlicht würden, obwohl sie sich noch im parlamentarischen Beratungsprozess befänden und keineswegs endgültig seien. Wer sich verlässlich informieren wolle, dem empfahl Stadler, den Newsletter der Bundesregierung zu abonnieren.
 
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Neben bundespolitischen Themen wurde aber dann auch ein ganz konkretes Anliegen aus Brackel an die Bundestagsabgeordnete herangetragen. Familie Pursche schilderte ihre Situation seit der Inbetriebnahme eines Ladeparks in unmittelbarer Nachbarschaft ihres Wohnhauses. Die Anlage sei seit einigen Wochen rund um die Uhr in Betrieb und werde nach Angaben der Familie durchschnittlich von 25 bis 30 Fahrzeugen pro Stunde genutzt.

Die Belastungen seien erheblich. Zuschlagende Autotüren, laute Gespräche der Nutzer und die etwa sechs Meter hohen Lichtmasten würden insbesondere in den Nachtstunden zu einer erheblichen Beeinträchtigung führen. „Wir sind nervlich am Ende“, schilderte die Familie ihre Situation. Hinzu kämen Vermüllung des Geländes sowie Nutzer, die ihre Notdurft unmittelbar am Grundstückszaun verrichteten.
 
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Unverständnis herrsche insbesondere über die Standortwahl. Nach Angaben der Familie sei der Ladepark ursprünglich direkt an der Autobahn vorgesehen gewesen. Warum die Anlage schließlich mitten im Dorf errichtet worden sei, könne man nicht nachvollziehen. Aus ihrer Sicht hätte auch das neue Gewerbegebiet als Standort zur Verfügung gestanden.

Das Thema beschäftigt inzwischen viele Menschen in Brackel und sorgt dort für intensive Diskussionen. Die Familie hat bereits Kontakt mit dem Betreiber Ionity aufgenommen und zudem rechtliche Unterstützung eingeschaltet.

Svenja Stadler zeigte Verständnis für die Sorgen der Betroffenen. Sie sagte zu, sich mit dem Sachverhalt zu befassen und das Gespräch mit den Beteiligten zu suchen.
 
 
Sie diskutieren in Hanstedt mit Interessierten: Christa Beyer, SPD Kandidatin für den Kreistag, MdB Svenja Stadler, Katharina Moll, stv. Vorsitzende des SPD Ortsvereins in Hanstedt und SPD Kandidatin für den Kreistag sowie Lars Heuer, SPD Kandidat für den Kreistag sowie für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in Hanstedt (v.l.n.r.)